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Glowworms (Arachnocampa luminosa)

Sticky silk threads hanging down from the roof of the cave from the larvae of the fungus gnats (Arachnocampa luminosa). The larvae of the species are bioluminescent and feed on the light-attracted insects that get entagled in their sticky silk threads. Glowworm cave near Waitomo Cave, New Zealand. | Das Gebiet um Waitomo, Neuseeland, ist bekannt für seine Höhlensysteme. In dieser Höhle in der Nähe von Te Kuiti findet man neben hängenden Tropfsteinen (Stalagtiten) auch die sanft im schwachen Luftzug schwankenden Fangfäden von Pilzmückenlarven. Die Maden der Pilzmückenart Arachnocampa luminosa leben in Seidengespinsten unter der Höhlendecke. Die mit klebrigen Sektrettröpfchen versehenen, hängenden Fäden sind bis zu 40 cm lang, allerdings stellen die Mückenlarven bei stärkerem Luftzug kürzere Fäden her, die sich nicht so leicht verheddern. Zu stark verhedderte Fäden können das Heraufziehen eines gefangenen Beutetieres unmöglich machen. Die Beute, meist fliegende Insekten, wird durch die Erzeugung von Licht im Körperinneren der Larve (Biolumineszenz) angelockt. Die Larven leuchten allerdings nicht immer - bei Störung oder auch wenn sie gerade gefressen haben, wird die chemische Reaktion, die das Licht erzeugt, unterbrochen.

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Solvin Zankl
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Glowworm | Pilzmücke
Sticky silk threads hanging down from the roof of the cave from the larvae of the fungus gnats (Arachnocampa luminosa). The larvae of the species are bioluminescent and feed on the light-attracted insects that get entagled in their sticky silk threads. Glowworm cave near Waitomo Cave, New Zealand. | Das Gebiet um Waitomo, Neuseeland, ist bekannt für seine Höhlensysteme. In dieser Höhle in der Nähe von Te Kuiti findet man neben hängenden Tropfsteinen (Stalagtiten) auch die sanft im schwachen Luftzug schwankenden Fangfäden von Pilzmückenlarven. Die Maden der Pilzmückenart Arachnocampa luminosa leben in Seidengespinsten unter der Höhlendecke. Die mit klebrigen Sektrettröpfchen versehenen, hängenden Fäden sind bis zu 40 cm lang, allerdings stellen die Mückenlarven bei stärkerem Luftzug kürzere Fäden her, die sich nicht so leicht verheddern. Zu stark verhedderte Fäden können das Heraufziehen eines gefangenen Beutetieres unmöglich machen. Die Beute, meist fliegende Insekten, wird durch die Erzeugung von Licht im Körperinneren der Larve (Biolumineszenz) angelockt. Die Larven leuchten allerdings nicht immer - bei Störung oder auch wenn sie gerade gefressen haben, wird die chemische Reaktion, die das Licht erzeugt, unterbrochen.