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olive ridley sea turtle (Lepidochelys olivacea)

While the female olive ridley sea turtle (Lepidochelys olivacea) lays its approximately 100 eggs into the nest hole it can not move. So there is nothing the mother turtle can do against the black vultures (Coragyps atratus) that lurk to steal some of the eggs while they are being dropped. | Während sie ihre etwa einhundert tischtennisballgroßen Eier in das gegrabene Loch im Sand fallen lassen, bewegen sich die Oliv-Bastardschildkröten-Weibchen (Lepidochelys olivacea) nicht von der Stelle. Das einzelne Tier kann also nichts dagegen ausrichten, dass die lauernden Rabengeier (Coragyps atratus) die Eier direkt aus dem frischen Gelege stehlen. Die Strategie der Oliv-Bastardschildkröte als Art aber besteht darin, die Freßfeinde durch das Nahrungsüberangebot während einer Arribada (einem Massen-Nistereignis mit bis zu hunderttausenden Schildkröten) auszuschalten. Unter natürlichen Umständen blieben selbst nach den immensen Verlusten durch Geier, Waldstörche, Krabben, Fregattvögel und Raubfische dennoch genug heranwachsene Meeresschildkröten, um das Überleben der Art zu sichern. Menschliche Eingriffe können allerdings schwer überschaubare (Langzeit-)Auswirkungen haben.

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Solvin Zankl
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While the female olive ridley sea turtle (Lepidochelys olivacea)  lays its approximately 100 eggs into the nest hole it can not move. So there is nothing the mother turtle can do against the black vultures (Coragyps atratus) that lurk to steal some of the eggs while they are being dropped. | Während sie ihre etwa einhundert tischtennisballgroßen Eier in das gegrabene Loch im Sand fallen lassen, bewegen sich die Oliv-Bastardschildkröten-Weibchen (Lepidochelys olivacea) nicht von der Stelle. Das einzelne Tier kann also nichts dagegen ausrichten, dass die lauernden Rabengeier (Coragyps atratus) die Eier direkt aus dem frischen Gelege stehlen. Die Strategie der Oliv-Bastardschildkröte als Art aber besteht darin, die Freßfeinde durch das Nahrungsüberangebot während einer Arribada (einem Massen-Nistereignis mit bis zu hunderttausenden Schildkröten) auszuschalten. Unter natürlichen Umständen blieben selbst nach den immensen Verlusten durch Geier, Waldstörche, Krabben, Fregattvögel und Raubfische dennoch genug heranwachsene Meeresschildkröten, um das Überleben der Art zu sichern. Menschliche Eingriffe können allerdings schwer überschaubare (Langzeit-)Auswirkungen haben.