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Wheel Spider (Carparachne aureoflava)

Die Afrikanische Radspinne (Carparachne aureoflava), eine Dünenspinne die zur Familie der Riesenkrabbenspinnen gehört, gräbt eine bis zu 50 cm tiefe Höhle in den Dünenhang. In rhythmischen Arbeitsbewegungen wird zunächst mit einer Körperseite Sand zum Ausgang befördert, der dann schwungvoll mit den Beinen der selben Seite weggeschleudert wird. Später wird die gleiche Bewegung mit der anderen Körperseite ausgeführt. Zwischendurch wird das neu entstandene Tunnelstück durch Andrücken des Hinterleibs sorgfältig mit Spinnfäden stabilisiert. Wird die Spinne ausgebuddelt oder bei einem Jagdausflug auf offener Sandfläche bedroht, flieht sie auf eine im Tierreich einmalige Art und Weise: Aus vollem Lauf wirft sie sich auf die Seite und winkelt alle Beine so an, dass ein perfektes Rad entsteht, das mit einer Geschwindigkeit von ca. 1 m pro Sekunde den steilen Dünenhang hinabrollt. Dabei dreht die Spinne sich etwa 20 mal in der Sekunde um die eigene Achse. |Wheel Spider (Carparachne aureoflava) The Golden Wheel Spider (Carparachne aureoflava) istruly a unique and amazing creature of the beautiful NamibDesert. It builds burrows that extend 40 ? 50cm deep into thesand dunes. The burrow generally gives it sufficient shelterfrom its predators and especially its archenemy: Pompilidwasps. However, sometimes their burrow collapses and theyhave to build a new one, which can take a few days. The newburrows are initially not very deep and this is the time for thewasp to attack. They go into the burrow to inspect the size ofthe spider. The spider can fight them off in the burrow but thenthe wasp begins to dig a hole towards the end of the burrow.The wasp is able to shift 10 litres of sand or up to 80,000times its own body weight during this process. The spider,now exposed to the wasp, has two alternatives. If it is on asteep sand dune, it makes itself into a ball and rolls down theslope with a speed of 1 m/s and about 20 rotations per sec-ond. The wasp is unable to follow the spider and

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Die Afrikanische Radspinne (Carparachne aureoflava), eine Dünenspinne die zur Familie der Riesenkrabbenspinnen gehört, gräbt eine bis zu 50 cm tiefe Höhle in den Dünenhang. In rhythmischen Arbeitsbewegungen wird zunächst mit einer Körperseite Sand zum Ausgang befördert, der dann schwungvoll mit den Beinen der selben Seite weggeschleudert wird. Später wird die gleiche Bewegung mit der anderen Körperseite ausgeführt. Zwischendurch wird das neu entstandene Tunnelstück durch Andrücken des Hinterleibs sorgfältig mit Spinnfäden stabilisiert. Wird die Spinne ausgebuddelt oder bei einem Jagdausflug auf offener Sandfläche bedroht, flieht sie auf eine im Tierreich einmalige Art und Weise: Aus vollem Lauf wirft sie sich auf die Seite und winkelt alle Beine so an, dass ein perfektes Rad entsteht, das mit einer Geschwindigkeit von ca. 1 m pro Sekunde den steilen Dünenhang hinabrollt. Dabei dreht die Spinne sich etwa 20 mal in der Sekunde um die eigene Achse. |Wheel Spider (Carparachne aureoflava) The Golden Wheel Spider (Carparachne aureoflava) istruly a unique and amazing creature of the beautiful NamibDesert. It builds burrows that extend 40 ? 50cm deep into thesand dunes. The burrow generally gives it sufficient shelterfrom its predators and especially its archenemy: Pompilidwasps. However, sometimes their burrow collapses and theyhave to build a new one, which can take a few days. The newburrows are initially not very deep and this is the time for thewasp to attack. They go into the burrow to inspect the size ofthe spider. The spider can fight them off in the burrow but thenthe wasp begins to dig a hole towards the end of the burrow.The wasp is able to shift 10 litres of sand or up to 80,000times its own body weight during this process. The spider,now exposed to the wasp, has two alternatives. If it is on asteep sand dune, it makes itself into a ball and rolls down theslope with a speed of 1 m/s and about 20 rotations per sec-ond. The wasp is unable to follow the spider and